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Speedklettern



Wie die Namensgebung dieser Extremsportart bereits verrät, handelt es sich hierbei um Geschwindigkeitsklettern. Als eine der Hauptdisziplinen des Wettkampfkletterns neben Sportklettern und Bouldern findet die in Insiderkreisen „Speed“ genannte, relativ junge Sportart in den letzten Jahren regen Zulauf. Anstatt die Bewältigung einer Kletterwand oder das Erreichen eines Gipfels als Zielsetzung zu betrachten, wird beim Vertikalsprint diese Hürde noch durch Zeitdruck erschwert. Das Speedklettern bedingt höchster Erfahrung und Trainingsanforderung, da durch die Geschwindigkeit neben erhöhter Konzentrationsanforderung Tritt- und Griffsicherheit erforderlich sind. An speziellen Speedkletterwänden erklimmen jeweils zwei Sportler gleichzeitig schnellstmöglichst die Wand, um durch die Betätigung eines Buzzers das Erreichen des Ziels zu signalisieren. Nach einem Etappenwechsel wird die Durchschnittszeit der Speedclimber berechnet, um über Sieg und Niederlage zu entscheiden. Die Sicherung der Sportler erfolgt beim Speed durch die Seilsicherung von oben, in Fachkreisen auch toprope genannt. Die Spezialwände haben genormte Maße von 12 Metern Höhe und 15 Meter Länge, der momentane Weltrekord bei den Männern liegt aktuell bei 7.22 Sekunden. Verantwortlich für die professionellen Wettbewerbe ist die Organisation International Federation of Sport Climbing (IFSC).