Die Endqualifikation der Land Rover Experience 2007 ist vorbei und 6 überglückliche Gewinner freuen sich auf das vielleicht größte Abenteur ihres Lebens – doch auch die übrigen 34 Teilnehmer, zu denen auch ich gehöre, sind sicherlich nicht niedergeschlagen nach Hause gefahren, denn das vergande Wochenende selbst war schon ein großartiger Gewinn.
Den 6 Gewinnern an dieser Stelle noch mach alle Glückwünsche und eine Menge Abenteuer in Argentienen. Leider bin ich vier der Gewinner nicht einer meiner Gruppenkonstellationen kennen lernen können doch ich bin sicher, dass das Land Rover Team hier richtig entschieden hat. Vielen Dank an dieser Stelle auch nochmal an das Gesamte Land Rover Team sowie an das Team von APS.
Aber nun zum noch spannereren Teil – dem Event an sich:
– los ging es bereits am Freitag morgen – gespannt wie ich war traff ich bereits um 10:30 ein und wurde prombt noch mal zum früstücken geschickt da check in frühstens um 11 möglich war… eine halbe Stunde später traffen dann auch schon weitere Teilnehmer in Wülfrath ein…
… nach dem Checkin ging es erst mal mit ein paar Übungen Los… in Gruppen von 10 Leuten wurden wir in Fahrzeugtechnik, Erste Hilfe, Offroad fahren und Navigation eingewiesen – zum Glück brauchten wir in den nächsten Tagen zumindest die Erste Hilfe Kenntnisse nicht mehr….
Am Abend wurden die Gruppen wieder neu gemischt und es ging in 8ter Trupps weiter – jede Gruppe bekam 2 Roadbooks, GPS Geräte, einen Land Rover Discovery, einen Defender sowie ein support Team welches im Range Rover Sport folgte… den Anweisungen im Roadbook gefolgt kamen wir nach einiger Zeit, etlichen Fahrerwechseln sowie einem Farhzeugwechsel am Flufhafen Niederreihn (Weeze) an, an dem sich auch das Niederländische Land Rover Offroad Gelände befindet. Nach dem aufbau der Zelte gab es dann ein Ausgibieges Abendessen, zum Glück waren die meisten dann auch schon vor Mitternacht in ihren Schlafsäcken verschwunden den anstatt um 6 kam der Weckruf bereits um 4 und sobald es alle aus den Zelten geschafft hatten ging es in der Teamaufteilung vom Vorabend mit einer GPS Koordinate ab in die Autos, an der Koordinate angekommen gab es ein weiteres roadbook und es ging ab ins Gelände… nach ein paar minuten war der Ganze Walt voller Land Rover und einzelner “Läufer” mit Taschen- und Stirnlampen welche allesamt nach dem richtigen weg suchten, die Checkpoint zu erreichen….
Anschliessend Frühstück/Zelte packen neue Teamaufteilung, 3tes Roadbook und einen ganzen Stapelaufgaben… nach ein wenig (unzureichender Planung) fuhren wir zuerst zum Mountainbiken, erledigten dann unsere Spezielle TeamTask, mit der wir unseren Beitrag zum Abendessen beitrugen und fuhren anschliessend (dummer weise) zur Orientierungsaufgabe, bei der wir dann ca. 5km mit dem Kompass zurücklegen durften und wie schon beim Mountainbiken – natürlich auf Zeit… nach einer weiteren Ihrfahrt durch den Pott haben wir immerhin noch unsere Wasserprobe gefunden und es rechtzeitig zurück zum Camp geschafft… fortsetzung folgt
Nachdem wir anschließend in einem riesiegen Conveu losgedüst waren um einen beim mountainbiken verloren gegangenen Teilnehmer zu finden, welcher dann aber schon im Camp auftauchte bevor wir wieder am Mountainbike Gelände waren… hieß es mal wieder Team wechsel und 5 neue Aufgaben warteten auf uns
Je nach Team wurden die folgenden aufgaben in unterschiedlichen reihen gemeistert, wie schon zuvor gab es hierbei sowohl Team- als auch Einzelwertungen… durch die zeitlichen verzögerungen im Vorfeld mussten 3 der 5 Aufgaben auf den Sonntag gelegt werden.
Für uns ging es, ganz in meinem Sinne, als erstes an die Kletterwand, da es am gesammten Wochenende extrem Naß gewesen war wurde sich nach einigen Tests für die leichtere der Kletterrouten entschieden und nach ein paar Einweisungen stiegen 4 aus unserem Team erst mal nach oben auf die Plattform. Gewertet wurde eine 8ter Staffel d.h. 4 klettern hoch 4 Seilen sich ab (was an der rutschigen wand gar nicht so einfach war)…
danach ging es für unsere Gruppe zum Interview, in dem dagg und lutz uns versuchten mit skuriellen Fragen aus dem Konzept zu bringen bevor es an es an die üblichen bewerber Fragerei ging – wer biste, was machste was glaubst du kannst du auf 500.000 Tausend meter draussen im All für das Team beitragen
am nächsten Morgen ging es dann zur parade disziplin der Offroader – dem Trial fahren und ich habe erst einmal gründlich verschießen – der Trial war logischer weise weit schwieriger als bei der Vorqualifikation, erst ging es barg auf, dannn ab ins Wasser und schnell wieder hoch, anschliessend ein bischen Slalom und dann noch mehr Slalom im Sand und dort sämmelte ich dann auch ordentlich Golfbänge von den Stangen (merken vor dem nächsten mal im Sandkasten trial fahren üben)…
Beim Brückenbau war dann ganze Teamarbeit gefragt, nach einer kurzen Einweisung durch die Instrucktoren ging es darum aus 4 Baumstämmern und ein paar Seilen eine behelfsmäßige Brücke zu bauen, als Hilfe gab es einige nützliche Tools sowie einen Land Rover Discovery mit Seilwinde – unser Team stellte sich dabei nicht allzu dumm an und nach kurzer Zeit zogen wir den kleinen Defender übber die Brücke…
als letztes ging es in einem kleinen Offroad test noch einmal darum Wegpunkte anzufahren, auf hälfte der Strecke musste der Wagen und da dies zu einfach ist auch gleich noch das Reserverad ausgewechselt werden bevor man nach einiger Zeit wieder am Startpunkt angelangt war …nicht wesentlich später kam es dann auch schon zum großen Moment und die diesjährigen Sieger wurden bekannt gegeben.
Die folgenden Tage und Nächte verbrachte ich damit von meinen Offroad Abenteurn zu träumen und mich immer ein wenig Unwohl zu fühlen sobald ich mich wieder in geschlossenen Räumen aufhielt, denn wie schon am Anfang geschrieben war schon das Endqulifikationscamp ein wahnsinnig spannendes Erlebnis und ich bin mir sicher das die Gewinner dies Ende April noch einmal in xfacher Potenz erleben werden und falls jemand von euch verloren gehen sollte springen auch die übrigen 34 sicher wieder bereitwillig ins Auto um euch irgendwo in der Pampa aufzuspüren
