Bewertung geschrieben von Ida am 18.03.2009
| Gesamtwertung: |  |
| Qualität der Halle: |  |
| Qualität der Routen: |  |
| Preis-Leistungs-Verhältnis: |  |
| Athmosphäre |  |
Fühle mich auf den Arm genommen!
Um dies sehr milde auszudrücken.
Ich hätte besser auf die negativen Beurteilungen hier hören sollen, stattdessen dachte ich mir bei zweimal 4 Sternen und einmal sogar 5 Sternen wird die Halle schon so schlecht nicht sein. Entweder haben diejenigen, die diese Bewertungen abgegeben haben, noch keine zweite Halle gesehen oder der Betreiber des Kletterpütts schreibt hier unter falschen Namen Bewertungen.
Da wir (mein Freund und ich) in Dortmund wohnen und regelmäßig im Bergwerk und im Neoliet viel klettern, wurde es uns ein bisschen langweilig und wir wollten was neues sehen.
Zunächst wollten wir nach Köln zum Chimpanzodrome, da wir darüber viel gutes gehört hatten. Mir war aber letzlich der Weg zu weit und somit überredete ich meinen Freund und noch ein Päarchen doch mal den Kletterpütt in der Zeche Helene aufzusuchen.
Und da waren wir dann auch, letzte Woche. Von aussen sah es
schon iregendwie merkwürdig aus und als wir dann eintraten traf mich der Schlag. Die Halle besteht aus zwei Teilen, einem etwa 13m hohen Bereich und einem zweiten wesentlich kleineren Bereich (ca. 8m hoch). Von der Höhe her ist eigentlich nur der hohe Bereich zum Klettern ernsthaft zu gebrauchen und dieser hat gerade mal 100 Quadratmeter Fläche, wobei die Fläche sich nochmals (!!!) verkleinert, denn ab der zweiten Etage des Gebäudes verengte sich der Raum von allen Seiten auf ca. 60 (!!!!) Quadratmeter.
Platz zum Ablegen des Rucksacks und der Kleidung gibt es in der Halle auch nicht. Wie auch bei so wenig Fläche.
Als wir dann im Eingangsbereich standen, wäre ich vor Scham fast gestorben. Mein Freund und das befreundete Päarchen starrten mich ganz entgeistert an und fragten sich offensichtlich, ob das mein Ernst sei.
Selten war mir etwas so peinlich.
Mein Freund wollte die Situation dann retten und schlug vor doch erstmal einen Kaffee im Bistro der Sportanlage zu trinken. Tja, da kam dann das nächste böse Erwachen. Der Laden war zu und auf Nachfrage erfuhren wir, dass der Wirt mehr oder weniger aufmacht, wann er gerade Lust hat. Und wann das sei, wüsste hier keiner.
Es bleibt nur noch zu erwähnen, dass die Halle zwar schön leer, aber auch schön dunkel war. Die Routen machten auch nicht den besten Eindruck.
Wir beließen es somit mit der Besichtigung des Kletterpütts und sind dann doch noch nach Köln gefahren.