Bewertung geschrieben von Axel am 16.08.2008
| Gesamtwertung: |  |
| Qualität der Halle: |  |
| Qualität der Routen: |  |
| Preis-Leistungs-Verhältnis: |  |
| Athmosphäre |  |
Da ist mehr drin
Eigentlich eine schöne und große Halle, mit einem schönen Außenbereich, der allerdings aufgrund der Südlage auch schnell zu heiß werden kann.
Wieso also nur 3 Punkte in der Gesamtbewertung? Ich habe lange überlegt, ob das hier 3 oder 4 Punkte sind und mit Sicherheit hat das Kletterwerk das Potenzial für 4 Punkte. Allerings war der Zustand der Routen im Sommer 08 recht schwach, weshalb ich derzeit nur 3 Sterne gebe. Grund: Die Routen sind teilweise schon über 1 Jahr alt. Einige Routen sind gar nicht ausgewiesen und im Außenbereich gibt es - wenn überhaupt - nur Bewertungen in Bereichen zwischen 5- bis 5+, 6- bis 6+, 7- bis 7+ usw. Diese Unschärfe ist absolut unnötig! Hier sollte dringend gehandelt werden.
Auch der Boulderbereich ist etwas lieblos geschraubt und auf sehr sehr hohem Niveau. Als Gelegenheitsboulderer findet man hier nicht viel Betätigungsfläche. Kleiner Tipp an die Macher: Schaut mal ins Magnesia, dann seht ihr, wie ein Boulderbereich aussehen sollte.
Ansonsten ist die Halle interesant gebaut. Das Toppas (auch hier war allerdings nur eins in Betrieb, das andere ausgefallen) ist eine schöne Ergänzung falls man mal alleine ist. Der Boulderbereich ist von der Anlage schön (was draus gemacht wurde s.o.). Es gibt einen Kinderbereich zum Klettern und Toben. Und auch der Bistrobereich ist angenehm. Für Abwechslung sorgt hier noch ein Tischfußball.
Die Routen sind durchaus abwechslungsreich und interessant geschraubt. Die Bewertung ist auch hier (vgl. Stuttgart) geprägt vom pädagogischen Impetus: Der Anfänger, der in der Halle einen 6er schafft, soll das auch im Däle schaffen. In viele 6er im Däle sollte man aber auch nur einsteigen, wenn man einen 7er kann. Entsprechend sollte man auch die Schwierigkeitsbewertungen in Radolfzell interpretieren.